K a i s e r  K a r l  I V.  u n d  s e i n e  Z e i t

H o m e

Heinrich VII., der Graf von Luxemburg                                 zurück
Philipp IV der Schöne, 1285 - 1314, König von Frankreich, griff skrupellos in das Gebiet des Deutschen Reiches ein und übernahm ein Teil Burgunds.

Philipp bestimmte die Geschicke des Reiches mit, indem er den Stuhl des Erzbischofs von Trier mit seinem luxemburgischen Gefolgsmann Balduin
besetzte.

Peter Aspelt, 1250 - 1320, Bischof von Basel, übernahm auf einen Wink aus Frankreich das Erzbistum Mainz.

Nach der Ermordung des Deutschen Kaisers Albrecht I, Sohn Rudolf von
Habsburgs, am 1.5.1308 war der Deutsche Kaisertitel frei.

Philipp IV folgte einem Vorschlag Balduins und Aspelts, nachdem er seinen eigenen Bruder nicht durchsetzen konnte, und stimmte der Wahl Heinrichs, eines Bruders von Balduin, zu. Die 7 deutschen Kurfürsten folgten dem Vorschlag einstimmig, wurde doch der Graf von Luxemburg als schwach eingeschätzt.

Als König Heinrich VII, 1275 - 1313, wollte er die Herrschaft in Italien erneuern, konnte sich jedoch nicht gegen die Stadtstaaten und den französischen Einfluss durchsetzen.

Mit Waffengewalt focht er sich nach Rom durch, erreichte den Petersdom jedoch nicht und ließ sich im Auftrage des Papstes von zwei Kardinälen in der Lateranbasilika 1312 zum Kaiser krönen.
Im Feldzug gegen den König von Neapel erkrankte er und verstarb überraschend am 24.8.1313.