K a i s e r  K a r l  I V.  u n d  s e i n e  Z e i t

H o m e

Die Vorgeschichte                                                                  zurück

Rudolf von Habsburg, der die "kaiserlose, die schreckliche Zeit ", das "Interregnum" beendete, hatte 1278 den Böhmenkönig, Ottokar II besiegt, der ebenfalls die deutsche Königskrone angestrebt hatte und sich widerrechtlich in den Besitz von Österreich, der Steiermark und Kärnten gebracht hatte. Ottokar fiel in der Schlacht bei Dürnkrut.

Rudolfs Verhandlungen mit der Kurie zur Erlangung der Kaiserwürde und der
Sicherung der Thronfolge der Habsburger waren erfolglos.

Ottokar war der mächtigste Reichsfürst. Er betrieb seine Machtpolitik im Raum zwischen der Ostsee und der Adria.
 

Böhmen und Mähren gab Rudolf von Habsburg später dem Sohn Ottokars, Wenzel II, König von Böhmen, Polen und Ungarn (1283-1305) als Lehen. In
Österreich regierten die Habsburger bis zum Ende des 1. Weltkrieges.

Königsberg wurde nach König Ottokar II benannt, da er dem Deutschen Orden bei der Eroberung des heidnischen Pruzzenlandes entscheidend geholfen hatte.